Wie einige von euch wissen sollten, mach ich meinen Master-Abschluss in zwei Monaten. Natürlich zieh ich die verschiedensten Möglichkeiten in Betracht, was ich danach machen sollte. Letztens kam mir die Idee eines Startup Bootcamps. Die Idee lautet wie folgt:
Wir als Team, unbekannt untereinander oder nicht sei dahingestellt, mieten uns eine Finca für 1,5 – 2 Monate. Am ersten Abend wird der Zeitplan und die Vorgehensweise ausgearbeitet: straff aber machbar. Am zweiten Tag findet Brainstorming statt und es einsteht eine Idee. Nein, nicht nur eine, es entsteht DIE IDEE, die Idee, die das Team die nächsten Wochen verfolgen und in welcher es aufgehen wird. Die folgenden paar Tage wird das Konzept ausgearbeitet und die Aufgaben verteilt. Nun ist es an der Reihe eine gezielte Zeitplanung vorzunehmen. Ein wenig Puffer sollte eingeplant werden – die Gründe kennen wir ja alle
Dann wird mit der Umsetzung angefangen. Innerhalb der geplanten Zeit soll so ein innovatives Produkt auf dem Markt entstehen und es wird gut! I bet
In der letzten Woche wird dann entschieden, wie mit dem Projekt weiter umgegangen wird.
Einige der Teilnehmer sind nur dabei um Erfahrung zu sammeln, andere suchen eine längerfristige Aufgabe und manche wollen nur Spaß. Solange das Projekt im Mittelpunkt steht, sind alle zufrieden und zukunftsweisende Kontakte werden gefunden. Wer nicht dabei bleibt, sollte bei Erfolg des Projektes auf irgendeine Art vergütet werden.
Tagsüber wird fleißig gearbeitet. Abends findet ein tägliches Status Meeting statt und es wird sich in netter Runde bei einem Glas Wein oder einer Flasche Bier unterhalten. Zum Abendbrot wie auch Mittag wird abwechselnd gekocht, von Spagetti mit Tomatensoße, über Paella bis hin zur Pizza. Der Kreativität ist in jeglicher Hinsicht freier Lauf gelassen. Die ganze Zeit steht der produktive Genuss im Vordergrund.
Ich habe bisher noch keine Kalkulation durchgeführt, aber jeder sollte einen Fixpreis in die Projektkasse schmeißen, von der Unterkunft, Essen, Getränke, sowie alle technischen Projektgrundlagen, wie Server und benötigte Domains gekauft werden. Wir bilden sozusagen für die 2 Monate eine Innovator-Kommune.
Ich bin von der Idee überzeugt und sobald sich genug Leute zusammenfinden, sofort dabei.
Zu guter Letzt wäre die Dokumentation der ganzen Aktion ein interessanter Marketing-Channel um das Gesamtprojekt zu promoten. Jeder twittert, regelmäßige Video-Podcast werden ausgestrahlt und natürlich der Blog über den Fortschritt des Projektes geführt.
Was haltet ihr davon? Wenn ihr die Idee gut findet, bitte ich um die weitere Verteilung, sodass sich genug Leute zusammenfinden um die Aktion wirklich durchführen zu können. Ein guter Starttermin für mich wäre Mitte/Ende September.

2 responses so far ↓
1 DerFatal // Jun 22, 2009 at 09:53
Hmmm, wenn ich nicht gerade noch mitten im Studium wäre, hätte ich es mir doch mal intensiver durch den Kopf gehen lassen…
Wünsche dir auf jedenfall viel Erfolg und werde das ganze (falls es stattfindet) interessiert verfolgen
mfg,
ein anderer Christian XD
P.s.
Dein Captcha is selbst für nicht-sehbehinderte ziemlich schwierig zu erkennen…
2 Lutz // Jun 28, 2009 at 21:43
Hey,
coole Sache!
Vielleicht sollte man das aber (zumal es nur 2-3 Monate dauern soll) in Semesterferien legen, sodass auch Studenten mitmachen können.
Ich wäre interessiert und würde mich freuen, wenn du mich weiter (per Mail) auf dem laufenden hälst.
Vielleicht schaust du dir auch mal das Startupweekend an, eine ähnliche Idee nur soviel ich weiß ist da bisher noch nicht soviel bei rumgekommen
Viele Grüße
Lutz
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